Chronik des Verbandes

1991 Gründung des Verbandes
(Aufgaben: Gewässerunterhaltung mit eigenem Bauhof, Wasserbewirtschaftung)
1992 Verband übernimmt die Unterhaltung und Bedienung aller wasserwirtschaftlichen Anlagen im Verbandsgebiet, 4 Polder wurden mit einer natürlichen Vorflut versehen- Reduzierung der Schöpfwerkskosten um mehr als 90%, mittlerer Beitragssatz für die Gewässerunterhaltung: 15,- DM/ha
1993 Aufbau des Bauhofes in Tarmow, der Verband hat 8 Beschäftigte, davon 2 in der Verwaltung
1994 Verabschiedung des Landeswassergesetzes- Wasserbewirtschaftung nur rudimentär berücksichtigt, in den zurückliegenden Jahren wurden die Renaturierungsvorhaben Hechtgraben (Einbau von 5 Sohlschwellen), Flutung des Bastfaserkanals bei Fehrbellin, Sicherung der Bewässerung im Naturschutzgebiet Kremmen und Bau des Einlassbauwerkes für den Altlauf Rhin realisiert.
seit 1995 Durchführung der Unterhaltung an den Gewässern 1. Ordnung.
Auf der Grundlage eines Rahmenvertrages wird der Stützpunkt Hakenberg sowie 3 Schleusen zusammen mit 12 Beschäftigten, Schiffs- und Unterhaltungstechnik vom Land Brandenburg übernommen, Landeszuschuß an der Gewässerunterhaltung 2. Ordnung: 668,- TDM
1996 Verband beschäftigt 21 Mitarbeiter und bildet zwei Wasserbauer aus. Intensität der Gewässerunterhaltung: 86%, Landeszuschuß an der Gewässerunterhaltung: 370,- TDM. Rückgang der Bedienung und Unterhaltung von Stau- und Wehranlagen von 700 auf 300 Anlagen, Grundwasserbeobachtungsnetz verfällt.
1997 wegen fehlender rechtlicher und finanzieller Grundlagen werden 10 Schöpf- und Pumpwerke vom Netz genommen und verfallen, Landeszuschuß an der Gewässerunterhaltung: 213,- TDM, Vertrag mit dem Land Brandenburg zur Unterhaltung und Bedienung wasserwirtschaftlicher Anlagen in Gewässern 2. Ordnung
1998 Verband bedient und unterhält noch 300 Staue und Wehre, Landeszuschuß an der Gewässerunterhaltung: 0,- TDM, Ökologisches Entwicklungskonzept für das Obere Rhinluch fertiggestellt.
1999 Erhöhung des Beitragssatzes von 15,- DM/ha auf 16,- DM/ha, Landeszuschuß an der Gewässerunterhaltung: 0,- TDM, Verband kann mit dem Beitragsaufkommen noch 60% der Gewässer 2. Ordnung unterhalten. Landesumweltamt Brandenburg erkennt die Defizite im Landschaftswasserhaushalt und beginnt mit der Erarbeitung einer Konzeption zur Verbesserung der Situation.
2000 Verband kann mit dem Beitragsaufkommen noch 50% der Gewässer 2. Ordnung unterhalten, Wasserrahmenrichtlinie wird durch das Europäische Parlament verabschiedet
2001 Seit Januar ist der Verband im Internet vertreten. Die weitere Entwicklung können Sie unter Aktuell verfolgen.